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Sprachentwicklungsstörung

Als Sprachentwicklungsstörung werden Rückstände in der Sprachentwicklung bezeichnet, die sich auf mehr als ein halbes Jahr festsetzen lassen. Dabei gibt es Rückstände unter anderem in der lautsprachlichen Entwicklung (Artikulation), in der Grammatik und auch im Wortschatz. In der Regel sind Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen auch in anderen Entwicklungsbereichen auffällig (z.B. motorische, geistige, körperliche, psychosoziale Rückstände/ Störungen und/oder Störungen in anderen Wahrnehmungsbereichen). Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn ist wünschenswert, auf Grund der vielen interdisziplinären Komponenten aber nicht immer so einfach durchzusetzen.

„Late-Talker“

 

Ist ein Kind, bis auf seine Sprachentwicklung, sonst ohne weitere Einschränkungen entwickelt (körperlich, motorisch, geistig etc.), und hat es mit einem Alter von zwei Jahren noch nicht die 50-Wort-Grenze erreicht und kann noch keine Zwei-Wort-Sätze bilden, so spricht man auch von „Late-Talkern“.

 

Geprägt ist dieses Störungsbild davon, dass die Kinder (im Gegensatz zu den „Late-Bloomern, siehe Sprachentwicklungsverzögerung) die Defizite innerhalb eines Jahres nicht aufholen können. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass ein großer Teil der „Late-Talker“ später spezifische Sprachentwicklungsstörungen Aussprachestörungen, Wortschatzprobleme und/oder einen Dysgrammatismus) aufweisen; diese gehen später mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb (Lesen/Schreiben/Lesesinnverstehen) einher.

 

Frühzeitige Therapieaufnahme kann diese Entwicklung unter Umständen nicht verhindern, aber das Ausmaß einer Sprachstörung erheblich einschränken.

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