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Rhinophonie

Rhinophonie (auch Rhinolalie genannt) bezeichnet das umgangssprachliche Näseln. Es wird in zwei Formen unterschieden. Zum einen gibt es das geschlossene Näseln, wobei sich das Sprechen anhört wie bei einem Stockschnupfen. Vokale und nasale Konsonanten und – verbindungen („M“, „N“, „NG“) können dabei nicht mehr korrekt gebildet werden, da die Nasenatmung durch verschiedene Ursachen verlegt ist. Die Ursachen einer verlegten Nasenatmung können funktioneller und/oder organischer Natur sein und sollten vom HNO-Arzt untersucht werden; organische Ursachen werden dabei größtenteils vom HNO-Arzt therapiert, funktionelle Störungen oder Nachbehandlungen können dann durch eine Logopädin oder einen Logopäden erfolgen. Weiterhin gibt es das offene Näseln, was durch einen Verschlussmangel der Nasenatmung gekennzeichnet ist. Der normale Stimmklang ist verändert, verschiedene Laute, besonders die sogenannten Explosiva („K“, „T“, „P“, „G“, „D“, „B“) und ihre Verbindungen können nicht korrekt gebildet werden und hören sich abgeschwächt an. Ursache einer solchen Form von Näseln ist häufig die Fehlfunktion des Gaumensegels, welches den Zugang vom Rachen zur Nase nicht richtig abschließt. Möglicherweise gibt es als Begleiterscheinung auch eine Schluckstörung (s. Dysphagie) wobei Nahrung beim Schlucken auch in die Nase gelangt. Die Ursachen für das offene Näseln sind ebenfalls funktioneller und/oder organischer Natur (beispielsweise nach Entfernung der Nasenrachenmandeln oder Gaumenmandeln; oder nach neurologischen Ereignissen etc.). Auch hierbei erfolgt die genaue Untersuchung durch den Arzt und die Behandlung der funktionellen Anteile dann durch die Logopädin oder den Logopäden.

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